#echtsicher

Fahrgäste können bei der schrittweisen Rückkehr zur Normalität beruhigt sein: Studien zeigen, dass die Ansteckungsgefahr im ÖPNV niedrig ist.

Die BSVG setzt den Nachtverkehr mit Beginn der Sommerferien wieder ein.

Nach der harten dritten Welle kehrt mit den deutlich gesunkenen Inzidenzzahlen langsam ein Stückchen Normalität zurück. Restaurants dürfen wieder öffnen, an der frischen Luft sind Konzerte möglich, Sport ist mit weniger Einschränkungen belegt, die Freibäder haben geöffnet und auch Treffen von Freunden sind wieder einfacher möglich. Zusammen mit der Sonne und den sommerlichen Temperaturen weckt das in Braunschweig ein ganz neues positives Lebensgefühl. "Nach den Monaten der Einschränkungen werden jetzt viele Lebensbereiche wieder geöffnet. Dem tragen wir auch Rechnung, indem wir den Nachtverkehr zu den Sommerferien wieder aufnehmen", so BSVG-Geschäftsführer Jörg Reincke. Ab Freitag, 23. Juli, fahren die Busse und Stadtbahnen in den Nächten auf Samstag und Sonntag dann wieder bis in die frühen Morgenstunden. Wenn wieder Veranstaltungen stattfinden dürfen, gelten auch Kombikarten-Regelungen wieder. "Eintrittskarten für Veranstaltungen des Wolters-Applaus-Gartens gelten beispielsweise am Gültigkeitstag vor und nach dem Konzert als Fahrkarte im Braunschweiger Stadtgebiet", erklärt Reincke. Gleiches gilt für die Karten des Staatstheaters Braunschweig.

Geringes Infektionsrisiko in Bus und Tram

Neben den Einschränkungen, dem Homeoffice und dem Schulunterricht zuhause hat auch die Sorge, sich in Bus oder Stadtbahn mit Corona zu infizieren, den einen oder anderen Fahrgast in den vergangenen Monaten auf ein anderes Transportmittel umsteigen lassen. Jörg Reincke kann beruhigen: "Mehrere Studien haben inzwischen gezeigt, dass die Nutzung des ÖPNV keinesfalls das Risiko erhöht, sich anzustecken. Eine hat eine unabhängige Studie des Branchenverbandes VDV festgestellt: Menschen, die regelmäßig mit dem Zug, der Straßenbahn oder dem Bus zur Arbeit fuhren infizierten sich genauso selten mit dem Corona-Virus wie Menschen, die für den Arbeitsweg das eigene Auto oder das Fahrrad nutzten - vorausgesetzt die Fahrgäste hielten die Hygieneregeln ein. Andere Studien, die weltweit zum selben Thema erhoben wurden, zeigen ebenfalls, dass das Fahren mit Bus und Bahn unbedenklich ist. So stellt zum Beispiel auch eine Studie der TU Berlin fest, dass das Risiko sich im ÖPNV mit Corona anzustecken niedriger ist als zum Beispiel im Supermarkt oder beim Shoppen.

Mehr Informationen unter der Website des VDV: www.besserweiter.de 

  

DEKRA-Oberflächen-Tests der BSVG

Der BSVG liegt die Sicherheit der Fahrgäste natürlich sehr am Herzen. "Wir haben die Dekra damit beauftragt, in Bus und Straßenbahn verschiedene Oberflächen wie Haltestangen, Automaten, Taster und Sitzflächen darauf zu untersuchen, ob dort Covid-Erreger zu finden sind. Alle Proben waren negativ. Das heißt, Covid-Erreger wurden auf keiner Fläche nachgewiesen", erklärt Reincke.

 

 

#echtsicher
Geringes Infektionsrisiko in Bus und Tram